Arduino Videogame: Der Joystick im Ergonomietest

Veröffentlicht von am 7. April 2014 in Maker Faire Hannover 2014

Unser Arduino Videogame macht stetig Fortschritte! Das Hardware-Team hat exemplarisch eine LED-Matrix mit verschiedenen Öffnungsgrößen gefräst und testet nun, welche Variante das beste Bild ergibt. Einerseits soll das Display hell und klar erscheinen, andererseits sollen die LEDs aber auch nicht einzeln in der jeweiligen Öffnung zu erkennen sein. Daher ist auch die Wahl eines passenden Diffusors wichtig, um das punktuelle Licht der LEDs zu streuen und somit die einzelnen LED-Öffnungen gleichmäßig leuchten zu lassen. Allerdings verdunkelt der Diffusor die LEDs auch nennenswert. Werden die LEDs trotzdem hell genug erstrahlen, um in den hellen Messehallen ein farbenfrohes Bild zu erzeugen?

Vor einigen Tagen sind außerdem die Steuerungskomponenten (Joystick und Taster) eingetroffen. Auch hier gilt es, für große und kleine Hände eine ergonomische Anordnung zu finden. Versuchsweise werden die Komponenten in ein Holzbrett eingebaut, um einen ersten Entwurf zu testen. Dabei werden die fünf „Feuerknöpfe“ so angeordnet, dass jeder Finger der linken Hand einen der Knöpfe bedient, während die rechte Hand den Joystick umfasst. Ebenfalls angebaut wird ein Potentiometer, um die Helligkeit der LEDs steuern zu können.

Mit dieser „fliegenden“ Verdrahtung haben wir nun erstmals die Möglichkeit, das Spiel vollständig zu testen. Mit Erfolg! Alles funktioniert wie vorgesehen, Hard- und Software arbeiten einwandfrei zusammen. Nun steht also der Gehäusebau an. Der Entwurf soll stabil, ansehnlich und transportabel sein, aber gleichzeitig flexibel genug, um ohne komplizierte Umbauten auch anderen Spielen oder gänzlich anderen Anwendungen eine Basis bieten zu können. Wir sind gespannt, welchen Entwurf uns das Hardware-Team hier präsentieren wird!

Parallel arbeitet das Elektronik-Team daran, die entsprechenden Steckverbinder zwischen den einzelnen Komponenten und Gehäuseteilen festzulegen. Besonderes Augenmerk liegt hier auf den Steuerleitungen für die LED-Stripes, die aufgrund des hohen Taktes nicht zu lang sein sollten, sowie auf der Anzahl und Stärke der Stromleitungen für die LED-Stripes, die aufgrund des hohen Stroms von rechnerisch bis zu 60 A ein wenig leistungsstärker auszulegen sind. Um eine gleichmäßige Helligkeit der LED-Stripes zu erreichen, ist vermutlich auch eine beidseitige Einspeisung der Spannungsversorgung je LED-Stripe sinnvoll. Bedingt durch den Spannungsabfall der Kupferleiterbahn auf dem LED-Stripe kann es ansonsten passieren, dass die LEDs am Ende eines Stripes sichtbar dunkler leuchten als an Anfang. Dies werden wir uns durch geeignete Testprogramme aber nochmals genauer anschauen.

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